Crowdhouse, 2015 von den Unternehmern Ardian Gjeloshi und Robert Plantak gegründet, hat sich als Vorreiter in der Schweizer Immobilien-Crowdfunding-Branche etabliert. Gegründet, um den Immobilienmarkt transparenter, zugänglicher und effizienter zu machen, hat Crowdhouse seit seiner Gründung erfolgreich über 150 Immobilien im Wert von rund 1,4 Milliarden CHF vermittelt.

Das innovative Geschäftsmodell des Unternehmens konzentriert sich auf das Miteigentum an Immobilien, das es mehreren Investoren ermöglicht, gemeinsam in eine Immobilie zu investieren. Dieser Ansatz unterscheidet Crowdhouse von traditionellen Immobilienbeteiligungen wie Signa Holding, bei denen in der Regel in Unternehmensanteile und nicht direkt in Immobilien investiert wird. Indem Crowdhouse es den Anlegern ermöglicht, ihre Portfolios über verschiedene Immobilien zu diversifizieren, trägt es dazu bei, das Konzentrationsrisiko zu mindern.

Einer der entscheidenden Vorteile des Immobilien-Miteigentumsmodells eines Hauses ist, dass jeder Anleger als Miteigentümer im Grundbuch eingetragen ist. Das bedeutet, dass die Anleger nicht nur von den Mieteinnahmen, sondern auch von einer Wertsteigerung der Immobilie profitieren. Allerdings ist zu beachten, dass Immobilien-Crowdfunding, wie jede Investition, ein gewisses Risiko birgt. Crowdhouse trägt diesem Umstand Rechnung, indem es eine maximale Beleihungsquote von 66 % einhält, die einen Puffer gegen mögliche Zinserhöhungen bietet.

Trotz des rasanten Wachstums von Crowdhouse legt das Unternehmen großen Wert auf die Trennung zwischen den Vermögenswerten der Anleger und seiner finanziellen Leistungsfähigkeit, um die Sicherheit der Investitionen zu gewährleisten. Der Schweizer Immobilienmarkt gilt aufgrund der kontrollierten Regulierung im Vergleich zu anderen Regionen als relativ stabil. Allerdings bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich steigender Baukosten und potenzieller Mietpreissteigerungen.

Der Erfolg von Crowdhouse ist nicht unbemerkt geblieben. Das Unternehmen wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Trendradar-Gewinner der NZZ-Immobilientage 2016 und mit dem Swiss Fintech Award als Early-Stage-Startup 2017. Während einige Kritiker die Nachhaltigkeit des Miteigentumsmodells von Crowdhouse in Frage gestellt haben, insbesondere in einem feindseligen Zinsumfeld, behauptet das Unternehmen, dass selbst bei vergleichsweise hohen Zinsen noch stabile Renditen erzielt werden können.

Crowdhouse baut sein Angebot weiter aus, unter anderem in den Bereichen Hypothekenlösungen, Immobilienverwaltung und Portfolioplanung, und setzt sich weiterhin dafür ein, den Schweizer Immobilienmarkt für Investoren zugänglicher und effizienter zu machen. Abonnieren Sie Crowdhouse auf YouTube für weitere ausführliche Interviews, Podcasts und mehr!